Bizen Osafune Sukesada

Bizen Osafune Sukesada

Dieses Katana hat ein Tokubetsu Kicho Papier der NBTHK Tokyo. Dieses schöne Schwert beeindruckt mit seinem sehr schönen, aufregendem Hamon, in dem man ständig neues entdeckt. Das dazu gehörende dunkle Koshirae passt vom Style ausgezeichnet. Insgesamt ein gutes Set aus dem späten Koto, Anfang Shinto.
Die Klinge ist ungekürzt und mit voller Signatur.

Nagasa: 2 shaku, 3 sun, 1 bu, das entspricht ca. 70 cm.
Inscription: Bizen Bishu Osafune Sukesada

Kawachi no Kami Kunisuke ( II.dai )

Auf dem Saya hat Tanobe sensei ( ehemaliger Direktor der NBTHK ) ein Sayagaki geschrieben, in dem er notierte:

Dieses Katana von Kawachi no Kami II.dai ist eine außergewöhnliche, schöne und lange Klinge. Zu Kawachi no Kami Kunisuke siehe auch den Text zu Katana Nr. 3025, denn es handelt sich um den gleichen Schmied !

摂刕河内守国助
Sesshû Kobayashi Kawachi no Kami Kunisuke

拳形丁子ヲ巧ミニ焼申候而同工ノ典型ヲ示シ地刃ノ出来宜敷
kobushigata-chôji o takumi ni yaki-môsu-sôrô, shikamo dôkô no tenkei wo shimeshi jiba no deki yoroshiku 
exzellent gehärteter kobushigata-chôji und auch sonst zeigt die Klinge die charakteristische jiba dieses Schmiedes in einer ausgezeichneten deki

生茎五字銘有之中河内ト呼称サル二代国助也
ubu-nakago goji-mei ari kore, Naka-Kawachi to koshô-saru nidai Kunisuke nari
ubu-nakago mit einer goji-mei von der zweiten Generation Kunisuke genannt „Naka-Kawachi“

刃長貮尺五寸餘有之
hachô ni-shaku go-sun yo ari kore
Klingenlänge 2 shaku 5 sun und ein wenig (~ 75,8 cm)

惟時庚寅暦長月探山邊道鑒並誌[花押]
suiji kanoe-tora koyomi nagatsuki Tanzan Hendô kangamite narabi ni shirushite [kaô]
Betrachtet und notiert von Tanzan Hendô (das Pseudonym Tanobes) im September des Jahres des Tigers dieser Periode (d.h. Heisei = 2010)

Dieses Katana hat eine volle Inscription von Kawachi no Kami KunisukeII.dai ( zweite Generation ), ein Tokubetsu Hozon der NBTHK, ein Sayagaki von Tanobe sensei, sowie ein sehr schönes Koshirae. Das Koshirae hat ein Tokubetsu Kicho Papier für sich selbst.

Tametsugu

Designiert als „jûyô-tôken“ im Zuge der 17. Sitzung vom 4., 5. und 6. Juli 1968

katana: mumei  Tametsugu (為継)         

Präfektur Hyôgo, Oyama Norio (小山憲)

Abmessungen: nagasa 71,9 cm, sori 2,2 cm, motohaba 2,85 cm, sakihaba 2,15 cm, kissaki-nagasa 3,6 cm, nakago-nagasa 23,4 cm, nur sehr wenig nakago-sori

Form: shinogi-zukuri, mitsu-mune, trotz der ô-suriage ein relativ tiefer sori, gestrecktes chû-kissaki

kitae: eher herausstehende itame gemischt mit mokume, dazu ji-nie

hamon: notare gemischt mit gunome und togariba, dazu ashi, viele sunagashi, reichlich nie, stellen-weise auch ara-nie und mura-nie

bôshi: fast sugu mit hakikake und einem ko-maru-kaeri

horimono: beidseitig eine bôhi mit kaki-nagashi

nakago: ô-suriage, flaches kurijiri, katte-sagaru yasurime, sechs mekugi-ana, drei davon verschlossen, mumei

Erklärung: Tametsugu war laut Überlieferung ein Schüler von Etchû Norishige (則重), der nach seinem Studium in die Provinz Mino ging. Signierte Arbeiten sind selten doch wir kennen mei in den Varianten „Nôshû-jû Fujiwara Tametsugu“ (濃州住藤原為継) und „Nôshû Fujiwara Tametsugu“ (濃州藤原為継) und Datierungen der Ôan-Periode (応安, 1368-1375). Arbeiten mit Zusätzen wie „Etchû-jû“ (越中住) in der Signatur sind aber nicht bekannt. Er arbeitete in einem auffälligen gunome ähnlich wie Norishige, wobei seine Arbeiten eine Spur rauher sind und von der Qualität der jiba her nicht ganz an Norishige herankommen.

Es existieren aber einige unsignierte Klingen die Tametsugu zugeschrieben sind, die eine überaus exzellente deki aufweisen, wobei die Interpretationen etwas unterschiedlich sind. Gemeinsam ist ihnen aber die herausstehende hada, der schwärzliche Stahl, die Härtung in nie-deki, der unterdrückte nioiguchi, und die Tatsache dass keine davon in suguha gehärtet ist.

Dieses katana ist eine dieser unsignierten, Tametsugu zugeschrieben Klingen in exzellenter deki.

jûyô-tôken Nr. 2587

Designationsschrift

katana: mumei  Tametsugu (為継)

nagasa 71,9 cm, sori 2,2 cm, kissaki-nagasa 3,6 cm

shinogi-zukuri, mitsu-mune, etwas gestrecktes chû-kissaki

kitae:eher herausstehende itame gemischt mit mokume

hamon: notare gemischt mit gunome und togariba, dazu ashi und mura-nie

horimono: beidseitig eine bôhi mit kaki-nagashi

nakago: ô-suriage, flaches kurijiri, katte-sagaru yasurime, sechs mekugi-ana, drei davon verschlossen

Aufgrund des Resultates des shinsa-Komitees wird dieses Schwert als jûyô-tôken klassifiziert.

6. Juli 1968

Gesellschaft der NBTHK

Präsident: Hosokawa Moritatsu (細川護立)

Ayanokoji School Sadatoshi

Designiert als „jûyô-tôken“ im Zuge der 48. Sitzung vom 11. Oktober 2002

katana: mumei Ayanokôji (綾小路)

Abmessungen: nagasa 70,2 cm, sori 2,0 cm, motohaba 2,5 cm, sakihaba 1,55 cm, kissaki-nagasa 1,9 cm, nakago-nagasa 15,8 cm, nakago-sori 0,1 cm
Form: shinogi-zukuri, iori-mune, schlanke mihaba mit Verjüngung zur Spitze hin, die Klinge behält trotz der ô-suriage einen tiefen koshizori, ko-kissaki, insgesamt eine elegante sugata
kitae: dicht und wunderschön verschmiedete ko-itame mit ji-nie und nie-utsuri
hamon: suguha-chô gemischt mit ko-chôji, ko-gunome und ko-midare, dazu stellenweise Härte-elemente, die an karimata (雁股, zweigeteilte Pfeilspitzen) erinnern, die Elemente des hamon sind insgesamt eher dicht arrangiert und es finden sich ashi, yô und punktuell klein dimensionierte yubashiri, der noiguchi ist breit, etwas unterdrückt und weist viel ko-nie auf
bôshi: unterdrückt, zu yakitsume tendierendes bôshi mit hakikake
nakago: ô-suriage, kiri-jiri, ô-sujikai-yasurime, ein mekugi-ana, mumei

Erklärung: Von der Kyôtoer Ayanokôji-Schule sind uns Klingen von Sadatoshi (定利) und Sadayoshi (定吉) erhalten geblieben. Die meikan-Listen datieren Sadatoshi in die Bun´ei-Periode (文永, 1264-1275). Laut einer Theorie arbeitete Sadatoshi ganz in der Nähe von Rai Kuniyuki (来国行) und beide sollen sehr eng zusammengearbeitet und teilweise sogar daisaku-Arbeiten füreinander angefertigt haben. Wenn man sich aber die Arbeitsweise von Sadatoshi und Sadayoshi ansieht, kann man die elegante und klassische Interpretation auf den ersten Blick eher in das Umfeld von Awataguchi Kuniyasu (粟田口国安) einordnen. Und auch von den eng arrangierten und klein dimensionierten midare-Elementen des hamon, die teilweise zu nijûba tendierenden Bereiche, und dem unterdrückten nioiguchi her wirken die Klingen älter als die Arbeiten Kuniyukis. Hätte eine Beziehung Ayanokôji Sadatoshis zu Rai Kuniyuki beständen, dann hätte sich dies in den letzteren Jahren Sadatoshis und den frühen Kuniyukis abgespielt.
Dieses katana ist ô-suriage und mumei. Es zeigt eine fein, dicht und wunderschön verschmiedete ko-itame und einen auf suguha basierenden hamon mit eingemischtem ko-chôji, ko-gunome, ko-midare und karimata. Die einzelnen Elemente des hamon sind dicht arrangiert, der nioiguchi ist etwas unterdrückt, und das bôshi weist hakikake auf. Sprich die äußerst elegante Klinge zeigt sehr deutlich die typischen Charakteristika der Ayanokôji-Schule.

jûyô-tôken Nr. 11294

Designationsschrift

katana, mumei: Ayanokôji (綾小路)

Abmessungen: nagasa 70,2 cm, sori 2,0 cm
Formgebung: shinogi-zukuri, iori-mune, schmale mihaba, tiefer koshizori, ko-kissaki, insgesamt eine sehr elegante sugata
kitae: dicht und wunderschön verschmiedete ko-itame mit ji-nie und nie-utsuri
hamon: suguha-chô gemischt mit ko-chôji, ko-gunome, ko-midare, karimata, ashi und yô, punktuell klein dimensionierte yubashiri, der noiguchi ist breit, etwas unterdrückt und weist viel ko-nie auf
bôshi: unterdrückt, zu yakitsume tendierendes bôshi mit hakikake
nakago: ô-suriage, mumei, ô-sujikai-yasurime, ein mekugi-ana

Aufgrund des Resultates des shinsa-Komitees wird dieses Schwert als jûyô-tôken klassifiziert.

NBTHK
Präsident: Yamanaka Sadanori (山中貞則)

  1. Oktober 2002

Sayagaki:

城州綾小路定利
Jôshû Ayanokôji Sadatoshi

雖大磨上無銘同工ノ特色ヲ顕現シ古香有之而出来宜焉 可然珍重或
kore wa ô-suriage mumei, dôkô no tokushoku o kengen shi, kokô ni ari, shikamo deki
yoroshii – shikarubeki chinchô aru
Hier handelt es sich zwar um eine ô-suriage-mumei-Klinge, doch sie zeigt die typischen, klassischen Charakteristika dieses Schmiedes und hat darüberhinaus eine exzellente deki – sie ist daher als selten
und wertvoll einzustufen

刃長貮尺参寸二分有之
hachô ni-shaku san-sun ni-bu ari kore
Klingenlänge 2 shaku 3 sun 2 bu (~ 70,2 cm)

平成辛巳暦無月下浣邉探山鑒記
Heisei kanoto-mi koyomi kaminazuki-kakan Hen Tanzan kangami-shirushite [kaô]
begutachtet und notiert von Hen Tanzan (ein Pseudonym Tanobes) im letzten Drittel des Oktobers des Jahrs der Schlange der Heisei-Periode (2001)

Bishu Osafune Sukesada Saku.

Dieses sehr schöne Tanto hat ein Tokubetsu Kicho der NBTHK und wurde im August 1524 von Bishu Osafune Sukesada Saku geschmiedet. Die Signatur und die Datierung sind zwar auf der Nakago, jedoch nur noch sehr schwer lesbar.
Die Montierung ist sehr schön und stimmig. 

Inscription: Bishu Osafune Sukesada Saku
und: Hachigatsu Daiei 4

Nagasa: 7 sun 1 bu , sori: 5 rin
mit 2 mekugiana

Taira Takada Nagamori

Ein Tanto, und was für eines! Taira Takada Nagamori ! Dieses tolle Stück stammt aus dem Muromachi-Jidai, etwa von1450 und ist eines der wenigen, die uns aus dieser Zeit übrig geblieben sind. Nagamori ist einer der bekannten und guten Schmiede dieser Zeit. Diese zierliche Klinge besticht nicht nur durch das typische Hamon, auch der kleine Bonji ist schön anzusehen.
Und die Montierung ! In sehr gutem Zustand, einfach schön und kunstvoll.

Diese wunderschöne und fehlerfreie Klinge kommt mit einem Hozon der NBTHK, und auch das besonders schöne Koshirae hat ein Hozon der NBTHK für sich.

Ein sehr ungewöhnliches Set !