Kashu Katsuiye Oei Jidai

Ein schönes Katana aus dem Oei-Jidai ( 1394-1428 ), d.h. zum Ende der Nambukutcho-/Anfang Muromachi-Zeit. Dieses interessante Katana wurde durch ein Hozon der NBTHK dem Schmied Katsuiye zugeschrieben. Er gilt als der Gründer der Darani-Schule und gehört zur Chiyozuru Schullinie.                Das vorliegende Katana ist in einem guten Zustand und hat eine dezente Montierung

Länge: 2shaku, 1sun, 5bu und ein bisschen                                                             Nakago: gekürzt und unsigniert

Yoshitoki

Dieses Wakizashi fällt einem zuerst durch diese besonders schöne und kunstvolle Montierung ins Auge. Alle Zierrate sind wertvoll und in sich stimmig, sodaß bei einer Vorlage bei der NBTHK durchaus zumindest ein Hozon zu erwarten wäre. Die Klinge selbst ist durch ein Hozon der NTHK ( Nihon Token Hozon Kai ) ausgezeichnet und besticht durch ihr gunome midare Hamon. Dieses Wakizashi ist semai, die Signatur: Kozuke no suke Minamoto no Yoshitoki. Dieses Yoshitoki Wakizashi stammt etwa aus dem Kanbun jidai 1663-1671.

Nagasa: 1 shaku 7 sun 2 bu ( ~52,1cm ), sori: 1,5cm, semai: Kozuke no suke minamoto no Yoshitoki

Seshu ju Fujiwara Yasunaga.

Haben Schwerter einen Spitznamen ? Eigentlich nicht ! Aber ein Freund, der dieses Katana sah, meinte spontan, es sähe aus wie geeist ! Und wirklich, wenn man in dieses Hamon blickt, hat man den Eindruck, man schaut in eine „Eislandschaft“. Ungewöhnlich schön !
Diese ungewöhnliche Katana ist von dem jojo saku Schmied Seshu ju Fujiwara Yasunaga mit Beginn der Edo Zeit, etwa 1650/1670 geschmiedet worden. Die Klinge ist für diese Zeit in einer typischen Länge und wirkt sehr maskulin. Dieses außergewöhnliche Schwert kommt in einer eleganten, schlichten Montierung und ist ein wirklicher „Hingucker“ und zieht einen magisch in seinen Bann. In diesem sehr spannungsvollem Hamon kann man sich verlieren und entdeckt stetig etwas neues.
Es ist durch ein Tokubetsu Hozon der NBTHK ausgezeichent.

Nagasa: 2 shaku, 1 sun, 2 bu ( ca.65cm ), sori: 5bu, ubu, 1 Mekugiana
Inscription: Seshu ju Fujiwara Yasunaga

Mutsu no Kami Toshinaga.

Mutsu no Kami Fujiwara Toshinaga ist der 2. Sohn der 1.Generation Toshinagas. Er war ursprüglich von Tokushima, wurde aber im verlaufe der Zeit erfolgreich in Kyoto & Ise. Er war bekannt wegen seiner scharfen Klingen und war sehr popülär zu seiner Zeit.
Fujishiro stuft ihn als chu jo saku ein, er gehört zu den „wazamono“ Schmieden ( wazamono bedeutet „scharf“ ).
Toshinaga arbeitete in der Enpo Zeit 1673-1681
Dieses Katana kommt mit einem Tokubetsu Hozon der NBTHK.

Inscription: Mutsu no Kami Fujiwara Toshinaga
Länge: ca. 68cm, 2shaku, 2sun, 3bu und ein wenig

Sue Tegai

Die Tegai-Schule stammt aus dem Yamato und war in Nara angesiedelt. Ihren Namen bekam die Schule durch das Tor des Todaiji Tempels, das Tegaimon Tor, vor dem sich diese Schule angesiedelt hatte. Diese Schule wurde von Kanenaga etwa um 1290 gegründet. In der mittleren bis späten Muromachi Periode wurde sie als Sue Tegai bezeichnet. Aus dieser Zeit stammt die hier vorliegende Klinge. Sie ist ein schönes Katana mit den typischen Besonderheiten dieser Schule.
Dies Katana ist gekürzt und mumei, durch ein Hozon Zertifikat der NBTHK der Sue Tegai Schule zugeschrieben.
Ein schönes Katana mit viel zu sehen.
Dieses Schwert kommt in einer schönen Montierung.

Sue Tegai

Die Tegai-Schule stammt aus dem Yamato und war in Nara angesiedelt. Ihren Namen bekam die Schule durch das Tor des Todaiji Tempels, das Tegaimon Tor, vor dem sich diese Schule angesiedelt hatte. Diese Schule wurde von Kanenaga etwa um 1290 gegründet. In der mittleren bis späten Muromachi Periode wurde sie als Sue Tegai bezeichnet. Aus dieser Zeit stammt die hier vorliegende Klinge. Sie ist ein schönes Katana mit den typischen Besonderheiten dieser Schule.
Dies Katana ist gekürzt und mumei, durch ein Hozon Zertifikat der NBTHK der Sue Tegai Schule zugeschrieben.
Ein schönes Katana mit viel zu sehen.
Dieses Schwert kommt in einer guten Satsuma Montierung, die viele begeistern wird.

Nagasa. 66,5 cm, 1 Mekugi ana, 1 verschlossen

Dewa no Kami Minamoto Sukenobu

Sukenobu arbeitete in Enpo Jidai 1673-1681. Sein bürgerlicher Name war Kobayashi Hachizaemon. Er war Schüler des berühmten Schmiedes Kawachi no Kami Kunisuke II.Dai und arbeitete in der Provinz Settsu.
Dieses sehr attraktive Schwert, alleine schon auf Grund seiner außergewöhnlichen Länge von etwa 86cm, hat eine schöne Tachi Montierung. Ein wirklich schönes Meisterwerk.
Dieses Katana hat ein Tokubetsu Hozon der NBTHK.

Inscription: Dewa no Kami Minamoto Sukenobu
Länge: 2shaku, 8sun, 1bu und ein wenig
Dieses sind knapp 86cm !

Shinkai

Inoue Shinkai ist einer der besonders berühmten Schmiede. Er signierte seine Klingen zu Beginn seiner Schaffenszeit noch mit der Signatur seines Vaters Kami Fujiwara Kunisada, wie die hier vorliegende Klinge

Harima Daijo Fujiwara Shigetaka

Dieses sehr lange Katana hat ein sehr ausdrucksvolles Hamon und ist 76,1cm lang, mit einem Sori von 2,2cm, also einer tiefen Krümmung.
Der „Imperial Court“ vergab den Titel „Harima daijo“ nur an die erste und zweite Generation Shigetaka. Dieses Katana vom „sho-dai“ Shigetaka wurde um die Zeit 1600/1620 gefertigt. In den Büchern ist die Zeit, in der Shigetaka arbeitete auf 1600-1624 ( Kanei ) datiert, Fujishiro bewertet ihn mit „chujosaku“ und seine Klingen gelten als „wazamono“ ( also als scharfe Klingen). Shigetaka lernte bei Kanenori 兼則 am Ende der Muromachi Periode und arbeitete in Echizen.
Dieses schöne Katana kommt mit einer passenden Montierung und besitzt ein Hozon der NBTHK.

Inscription: Echizen ju Harima Daijo Fujiwara Shigetaka
Nagasa: 76,1cm
Sori: 2,2cm

Takada Sadamori

Dies ist ein schönes, schlichtes Katana in gutem Zustand, mit einer Länge von ca 70 cm und ist dem Schmied Takada Sadamori durch Hozon Origami der NBTHK zugeschrieben.
Dies Katana ist in einer unaufgeregten Koshirae, die Tsuba ist signiert.
Der Schmied Sadamori arbeitete in der Zeit um 1480/1500.

mumei Katana, zugeschrieben an Takada Sadamori
Länge: 2 shaku, 3 sun, 5 bu – also ca. 70cm.

Sa

Dieses anmutige Koto-Katana wurde durch das Origami und das Sayagaki von Hon´ami Nisshu an den berühmten Schmied Sa Hiroyasu zugeschrieben. Die Klinge ist in einem guten, gesunden Zustand und wurde der nächstmöglichen Tokubetsu-Shinza vorgelegt….mit dem Ergebnis:
Tokubetsu Hozon !
Wir freuen uns sehr darüber….

Sayagaki:

筑前國左弘安
大磨上無銘 御傅来古極
時代正平之頃 よろしく佳品也
長サ貮尺貮寸八分分半有之
昭和六拾弐歳卯仲秋記之本阿弥日洲
Chikuzen no Kuni Sa Hiroyasu
Ô-suriage mumei go-denrai ko-kiwame
Jidai Shôhei no goro yoroshiku kahin nari
Nagasa 2 shaku 2 sun 8 bu bu-han kore ari
Shôwa rokujûninen-u chûshû no ki Hon’ami Nisshû + kaô
Chikuzen no Kuni Sa Hiroyasu
[Die Klinge ist] Ô-suriage mumei, besitzt aber eine alte Zuschreibung [auf diesen Schmied]
Zeit etwa Shôhei (1346-1370), exzellentes Meisterwerk
Klingenlänge ~ 69,3 cm
Notiert von Hon’ami Nisshû in der Herbsmitte des Jahres 1987, Jahr des Hasen + kaô

Heianjo Nagayoshi

Ein feines Suguha, eine schöne, schlanke und elegante Klinge, eine schöne Montierung. Alles dieses hat dieses tolle Katana aus der späten Muromachiperiode ( etwa 1500 ) zu bieten.
Heianjo Nagayoshi war ein guter Schmied aus Kyoto, der alten Hauptstadt Japans. Es ist immer wieder ein Freude, sich dieses Schwert anzuschauen. Auch die Montierung lädt immer wieder zum Betrachten ein. Und es hat ein Zertifikat der JTK.
Alles in Allem ein tolles Set.

Inscription: Heianjo Nagayoshi
Nagasa: 67,4 cm, sori: 1,2 cm, 2 Mekugiana, eines verschlossen

Den Nagamori

Eingestuft als jûyô-tôken im Zuge der 26. jûyô-shinsa vom 2. März 1979

naginata-naoshi katana, mumei: Den Nagamori (伝長守)
Präfektur Okayama, Andô Hiromichi (安東博通)
Abmessungen: nagasa 68,2 cm, sori 1,6 cm, motohaba 2,9 cm, sakihaba 2,15 cm, kissaki-nagasa 11,4 cm, nakago-nagasa 18,6 cm, nakago-sori 0,2 cm
Form: naginata-zukuri, iori-mune, breite mihaba, flacher sori, ô-kissaki
Kitae: itame mit utsuri
Hamon: nie-lastiger notare gemischt mit gunome, dazu stellenweise yubashiri
Bôshi: midare-komi mit Tendenz zu sugu zur Spitze hin und Auslauf in yakitsume
Nakago: ô-suriage, kirijiri, katte-sagari yasurime, drei mekugi-ana, mumei
Erklärung:
Bei dieser Klinge handelt es sich um eine naginata, die durch Kürzung und Materielabnahme vom Klingenrücken her zu einem katana umgearbeitet wurde und dem Chôgi-Schüler Nagamori zugeschrieebn werden kann. Von Nagamori sind nur sehr wenige signierte Arbeiten erhalten, wobei wir auch Datumssignaturen aus der Periode Shôhei (1346-1370) kennen. Die jiba dieser Klinge zeigt die charakteristischen Merkmale der Chôgi-Schule doch der hamon ist insgesamt etwas kleiner ausgelegt als bei Chôgi und Kanenaga, was für Nagamori spricht.

Das Sayagaki von Tanobe sensei:

第二十六回重要刀剣指定品
備前國長船長守
薙刀ヲ磨上ゲ刀ニ直シ無銘也乱映ノ鮮明ニ立ツ板目ノ肌合ニ丁子ト互乃目交ジリノ動勢ニ富ム乱ヲ焼キ地刃厚ク沸付ナ長義一類ノ特色著矣取分ケ乱ノ調子ガ稍小模様ヲ呈スル點ヨリ同工ト鑒スベキ者而出来宜敷ク味ワイ優品哉
刃長弐尺二寸八分余有之珍々重々
時在丁酉清和月
探山邉道識
Dai 26-kai jûyô-tôken shitei-hin
Bizen no Kuni Osafune Nagamori
Naginata o suriage katana ni naoshi mumei nari. Ji midare-utsuri senmei ni tatsu itame no hada-ai ni chôji to gunome majiri no dôsei ni tomu midare o yaki jiba atsuku nie-tsuke Chôgi ichirui no tokushoku awarashi toriwake midare no chôshi ga yaya ko-moyô o tei-suru ten yori dôkô to kan-subeki mono shikamo deki yoroshiku ajiwai yûhin kana
Hachô 2 shaku 2 sun 8 bu yo ari kore – Chinchin-chôchô
Jizai hinoto-tori seiwazuki
Tanzan Hendô shirusu + kâo
Eingestuft als jûyô-tôken im Zuge der 26. Jûyô-shinsa
Bizen no Kuni Osafune Nagamori
Unsignierte naginata die gekürzt und in ein katana umgearbeitet wurde. Das klare midare-utsuri, die itame-hada sowie die abwechslungsreiche midareba in mit gunome gemischtem chôji sowie die nie-lastige jiba sprechen für die Chôgi-Gruppe, worin die klein dimensionierten midare-Elemente im Speziellen auf Nagamori verweisen, demnach die Zuschreibung dieses sehr geschmackvollen Meisterwerkes in exzellenter deki auch auf ihn lauten muss,
Klingenlänge ~ 69.1 cm – Besonders selten, besonders wertvoll
Geschrieben von Tanzan Hendô [Tanobe Michihiro] im April des Jahrs des Hahns dieser Periode (2017) + kaô

Kanabo Masasada

Dieses Schwert ist aus der späten Muromachi Periode und von Kanabo Saemon jo Masasada geschmiedet worden. Die Yamato Kanabo School war bekannt für die Schneidefähigkeit, was sie über die Region hinaus begehrt machte. Masasada arbeitete etwa zur Kyo-Roku Zeit ( 1528 -1558 ).
Die vorliegende Klinge ist gut erhalten, jedoch ein wenig gekürzt und hat ein schönes Habaki. Dieses Katana hat ein Tokubetsu Kicho der NBTHK.

Nagasa: ca. 65 cm, 2 Mekugiana
Inscription: Kanabo Saemon jo Masasada

Omi Kami Hojoji Masahiro

Dieses ausdrucksstarke Katana ist mit mei und kommt mit einem Hozon der NBTHK in Tokyo. Masahiro hat dieses Katana etwa um 1650 geschmiedet, somit frühes Shinto. Er gehörte zu den guten Schmieden dieser Zeit. Es ist ein wenig gekürzt, aber die mei ist voll erhalten, die Politur ist als sehr gut zu bezeichnen. Mich fasziniert dieses kräftige Schwert immer wieder mit seinem „Gefühl“ und schönem Hamon.
Auch das uchigatana Koshirae ist beeindruckend. Es hat auch ein Hozon der NBTHK in dem es gut beschrieben wird:

kantei-sho (鑑定書)
kuro-urushi uzu-mon-nurisaya uchigatana-koshirae (黒漆渦文塗鞘打刀拵)
fuchigashira (縁頭): mumei (無銘), Sumiyoshi no zu (住吉図), shibuichi migaki-ji (四分一磨地), takabori (高彫), zôgan-iroe (象嵌色絵)
menuki (目貫): kiri-mon sansô no zu (桐紋三双図), shakudô-ji (赤銅地), katachibori (容彫), kin-iroe (金色絵)
tsuba (鐔): mumei (無銘), kichô-sukashi (鬼灯透), maru-gata (丸形), tetsu-ji (鉄地), nikubori-ji-sukashi (肉彫地透), maru-mimi (丸耳)
Migi wa tô-kyôkai ni oite shinsa no kekka, hozon-tôsôgu to kantei-shi kore o shô-suru.
(右は當協會に於て審査の結果保存刀装具と鑑定しこれを証する)

Heisei jûhachinen rokugatsu nijûnananichi (平成十八年六月二十七日)

zaidan-hôjin (財團法人): Nihon Bijutsu Tôken Hozon Kyôkai (日本美術刀劍保存協會)

Gutachten

uchigatana-koshirae Schwarzlackscheide und Wirbel-Lackornamentik
fuchigashira: mumei, Sumiyoshi-Motiv,*1 poliertes shibuichi, takabori, zôgan, iroe
menuki: dreiteiliges kiri-Wappen, shakudô, katachibori
tsuba: mumei, sukashi-Motiv der jap. Hôzuki-Beere, maru-gata, Eisen, nikubori-ji-sukashi, maru-mimi
Als Resultat des shinsa-Komitee unserer Gesellschaft bestätigen wir die Authentizität obigen Stückes und kennen ihm den Status hozon-tôsôgu zu.

27. Juni 2006

Gesellschaft der NBTHK

Klingenlänge: 2 shaku, 3 sun, 2 bu han ( etwa 70cm )
Inscription: Omi Kami Hojoji Masahiro

Kunisuke Wakizashi

Auch dieses außergewöhnliche Wakizashi hat ein Tokubetsu Hozon der NBTHK und ist von Kawachi no Kami Kunisuke ( ni dai – 2. Generation ) geschmiedet. Wie schon sein Vater, war Kunisuke II bekannt für seine qualitativ hochwertigen Klingen, der die Tradition des Vaters fortführte. Diese Klinge hier ist ein wahres Kunstwerk und überrascht den Betrachter immer wieder aufs Neue mit aufregenden Details. Den Zustand des Schwertes kann man nur als perfekt bezeichnen. Ein außerordentlich attraktives Wakizashi von etwa 1660.

Kawachi (no) Kami Kunisuke, ni-dai

Auch dieses außergewöhnliche Katana hat ein Tokubetsu Hozon der NBTHK und ist von Kawachi no Kami Kunisuke ( ni dai – 2. Generation ) geschmiedet. Wie schon sein Vater, war Kunisuke II bekannt für seine qualitativ hochwertigen Klingen, der die Tradition des Vaters fortführte. Diese Klinge hier ist ein wahres Kunstwerk und überrascht den Betrachter immer wieder aufs Neue mit aufregenden Details. Den Zustand des Schwertes kann man nur als perfekt bezeichnen und auch die auffällige Montierung steht dem in nichts nach. Das Saya ist mit einem goldenen Drachen geziert, Tsuba, Menuki, Fuchi – Kachira nehmen das Thema auf, alles sehr fein in shakudo und Gold. Ein außerordentlich attraktives Katana von etwa 1660.

Nagasa. 2 shaku 1 sun 7 bu ( 65.7cm ), sori: 1.6cm, Nakago ist ubu ( ungekürzt ) mit Inscription: Kawachi no Kami Kunisuke 

Dewa Daijo Kunimichi

Dieses schöne Schwert ist aus dem Beginn der Edo-Zeit, etwa 1630, und durch ein Tokubetsu Kicho der NBTHK dem Schmied Dewa Daijo Kunimichi zugeschrieben. Diese elegante Klinge des jo saku Schmiedes ist in fehlerfreiem Zustand und hat ein schönes Hamon. Ebenso wird er bei Hawleys mit einer hohen Punktezahl bewertet. Die Nakago ist ubu, mumei ( also ohne Inscription ). Es ist in einer schönen, rötlichen Montierung, die ebenso in einem guten Zstand ist.
Kunimichi galt als der beste Student des berühmten Horikawa Kunihiro und fertigte hochwertige Klingen über einen langen Zeitraum ( etwa 1608 bis 1661 ). Schon recht früh bekam er den Titel „Dewa Daijo“ verliehen.

Nagasa: 2 shaku 3 sun 3 bu ( ca.70,5 cm ), sori: 1,6cm, 1 Mekugiana, mumei

Kunihiro

Oshu Tsugaru ju Kunihiro, ein Schmied aus der mittleren Edo Zeit schmiedete diese faszinierende Klinge um 1700 herum. Diesem wunderschönen Stück fällt es leicht, den Blick auf sich zu ziehen. Nicht nur wegen seiner ungewöhnlichen Montierung, der guten Tsuba, sondern eben auch insbesondere wegen der Traumklinge. Dieses Hamon und die Gesamtwirkung überzeugen.
Dieses Katana hat ein Tokubetsu Hozon der NBTHK, desweiteren ein Hozon für die Montierung, sowie für die Tsuba. Also ein ungewöhnliches Set.

Nagasa etwa 69 cm, mit einem Mekugiana
Inscription: Oshu Tsugaru ju Kunihiro

Bizen kuni Yoshii Kiyonori

Ein ungewöhnliches Katana. Es besticht durch seine Eleganz, seinen schlanken, schlichten Auftritt, dem, im ersten Blick, Suguha Hamon, daß sich allerdings als Soroi Gonome Midareha Hamon herausstellt, seiner Länge von mehr als 73 cm, dem Schmiedejahr ( 1456 ) mit Mei und nur ein wenig gekürzter Nakago. Dies Katana hinterläßt einen starken Eindruck und bekam den Spitznamen „Elfenschwert“. Dadurch werden dem Betrachter eventuell die Gedanken näher gebracht, die einem durch den Kopf gehen beim Bestaunen.
Der Zustand ist sehr gut. Das schöne Koshirae im Handachistil gehalten.
Die Inscription“Kyotoku 5 nen“ beinhaltet einen Fehler, den Schmiede der Provinz gelegentlich machten ( wie im Zertifikat der JTK vermerkt wurde ), da das Kyotoku-jidai nur 4 Jahre hatte. Dieses schöne Katana ist itame geschmiedet, shinogizukuri iorimune.

Nagasa: 73.4cm, Sori:1.1cm, 2 Mekugiana, Sukoshi Suriage
Inscription: Bizen Kuni ju Yoshii Kiyonori & Kyotoku 5 nen 8 gatsu

Ko-Mihara-School

Die Mihara-School wurde zum Ende der Kamakura-Era in der Provinz Bingo gegründet und reichte bis in die späte Muromachi Periode. Die der Kamakurazeit zugeordneten Klingen werden Ko-Mihara-School genannt, wie die hier besprochene Klinge.
Dies Katana hat alle typischen Charakteristika der Schule, wie es leicht auf den Photos zu erkennen ist und ist in perfektem Zustand mit einer sehr guten Politur.

Ko Mihara Juyo

Das hier vorliegende Katana ist der Ko-Mihara-School zugeordnet und bekam in der 44.Sitzung ein Juyo-Token zugesprochen. Es handelt sich um ein besonders schönes, sehr gut erhaltenes Schwert mit einer schönen, schlichten Montierung und schwarzem Lacksaya.
Die Mihara-School wurde zum Ende der Kamakura-Era in der Provinz Bingo gegründet und reichte bis in die späte Muromachi Periode. Die der Kamakurazeit zugeordneten Klingen werden Ko-Mihara-School genannt, wie die hier besprochene Klinge. 
Dies Katana hat alle typischen Charakteristika der Schule, wie es leicht auf den Photos zu erkennen ist und ist in perfektem Zustand mit einer sehr guten Politur.

Nagasa: 70,85cm, sori:1,4cm, motohaba: 2,9cm, sakihaba: 2,9cm, kissaki nagasa: 3,8cm, nakago: 21cm, nakago sori:0,1cm, mekugiana:2, o-suriage, mumei

Die NBTHK notierte im Zertifikat:

Juyo (Important) No. 10373
Certificate of Authenticity
1 Katana No Inscription Komihara
Size Length. 70.85 cm Curve: 1.4 cm
Construction Shinogizukuri Iorimune (Sharply-angled roofshaped
blade)
Normal width, slight curve, chu kissaki (moderate
kissaki)
Itameni mokume 0 majiete hayorini na gare
(Flat-grain pattern with curly grain going straight
towards the blade)
Hada tachi chinie tsuki chimadara majiru (Clear
layer pattern with particles and spots)
Chusuguhani kogunome majiri (Small go stone
pattern on moderately straight temper line)
Hafuchi ni hotsure kuichigaiha kakari (A frayed line
on habuchi and lines in ahamon not completely
aligned)
Koashi hairi nioikuchi shimatte konie tsuku (With
dotted line and leafpattern and narrow white line
with small particles)
Forging
Tempered Pattern
(Hamon)
Boshi Asaku notare komi sakitogarigokoroni komaruni
kaeri hakikakeru (Boshi similar in shape with the
notare, small circle with a sharp horizontal
turnback, and stream of sand, thin lines running
parallel of the edge)
Osuriage (Shortened to large extent) Yasurimekiri
(Cut at yasurime) Mekugiana 2 (2 rivets)
Nakago
The association hereby certifies the above as an important sword as a result of
examination.
November 12, 1998
Zaidan Hojin Nihon Bijutsu Token Hozon Kyokai
.(Incorporated Foundation Japan Artistic Sword Conservation Association)
Chairman Sadanori Yamanaka

Kanesada

Dieses schöne Schwert ist durch Tokubetsu Kicho Origami der NBTHK an den Schmied Kanesada, Koto Periode, zugeschrieben. Dieses Katana zeigt ein tiefes sori.
Die Klinge ist nicht ganz fehlerfrei, aber immer noch in gutem Zustand und hat eine schöne Montierung.

Nagasa: 2 shaku 3 sun, sori: 2.3cm, Nakago ist mumei mit einem Mekugiana

Kanenori

Kanenori hat dieses Schwert inscripted mit Echizen ju auf der einen, mit Chikugo no Kami Fujiwara Kanenori auf der anderen Seite. Er wird von Fujishiro als Wazamono und Shinto Chujosaku geführt, Hawley vergibt 18 Punkte.
Es handelt sich hier um den sho-dai, sein Sohn, Kanenori ni-dai ( Yamato no Daijo Fujiwara Kanenori ) zieht nach Edo und arbeitet dort.
Kanenori sho dai gehört der Shimosaka Gruppe an und arbeitet um etwa 1661. Die hier vorliegende Klinge ist ein schönes, ca 70cm langes ( 2shaku, 3sun, 2bu, han ) Katana mit einem sori von 1.8cm, volle Inscription und 1 Mekugiana. Die Klinge ist ubu !
Dieses Katana hat ein Tokubetsu Hozon der NBTHK in Tokyo. Außerdem hat diese Klinge eine schöne, elegante Montierung mit gutem Zierrat. Ein tolles Set.

Nagasa: ca. 70cm, sori ca 1.8cm, 1 Mekugiana
Insription: Chikugo no Kami Fujiwara Kanenori & Echizen ju

Kanemoto ( & Honami Gold-Mei )

Dieses schöne Katana wurde von der Honami Familie, die für die Bewertung von Schwertern eine lange Tradition hat, begutachtet. Deshalb der in Goldinlay hinterlassene Schriftzug “ Honami“.
Es handelt sich hier um ein sehr typisches Katana von Kanemoto mit dem „Sanbonsugi“ Hamon, dieser Nachempfindung des Zedernblattes.
Es ist klar und deutlich und ist schön zu betrachten. Die Klinge ist in einem guten Zustand in einer schönen Montierung. Dies tolle Katana kommt mit einem Hozon der NBTHK Tokyo.

Nagasa: 2 shaku, 2 sun, 6 bu mit Mei in Goldinlay Kanemoto & Honami, 2 Mekugi ana

Kanemasa Saku

Dies ist aus verschiedenen Gründen ein sehr interessantes Katana. Nicht nur die stimmige, alte Handachi-Montierung besticht. Auch das lange Schwert ( 2 Shaku, 3 Sun, 4 Bu ) mit seiner sehr langen Nakago, auf der sich nicht nur der Schmied verewigt hat. Auch hat die Nakago für das Alter dieses Katana ( 1686 ) eine ungewöhnliche Patina. Mir wurde gesagt, dies kommt gelegentlich vor, wenn es in einem Öltank gelagert wurde. Auch findet man, unter dem Habaki, auf der Klinge eingekratzt, wann sie das letzte Mal poliert wurde ( an einem besonderen Tag im 20.Jahr Showa, was 1945 entspräche ). Der Rest ist nicht klar zu entziffern.

Die Inscription auf der Nakago besagt: 
Geschmiedet von Shimosaki Gohyoenosuke Kanemasa, der in Bashu Takatsuki lebte &
an einem besonderen Tag im neuen Jahr, dem 2. Jahr Tenwa &
für Fukuda Dansuke Shigenaga, Enkel von Ohba Yosanohyoe, ein Gefolgsmann von Nagai Hyuga no Kami Naotada &
ewiges Glück im Krieg, gute Gesundheit und ein langes Leben.

Nagasa: 2 Shaku 3 Sun 4 Bu, ubu mit Inscription und 1 Mekugiana
Inscription: Banshu Takatsuki Ju Shimosaka Gohyoe no Suke Kanemasa Saku &
Tenwha 2nen Shogatsu Kichijitsu &
Nagai Hyuga no Kami Naotada Kashin Ohba Yosanohyoe Mago Fukuda Dansuke Shigenaga &
Buun Chokyu Sokusai Enmei

Daisho Hirotaka

Dieses Klingenpaar ist zu Beginn des Edo-Jidai, etwa um 1700, von dem Schmied Echizen ju Hoki ( Niigata ) no Kami Fujiwara Hirotaka geschmiedet worden. Es ist ein sehr schönes Schwerterpaar in perfektem Zustand, mit einem Tokubetsu Hozon der NBTHK.
Dieses Daisho ist zur Zeit ohne Montierung im Shirasaya.
Beide Klingen sind ubu, also ungekürzt, mit Inscription.
Fujushiro bewertet diesen Schmied als chu jo saku.

Dai-to no nagasa : 2 shaku 3 sun ( 69,7cm), sori: 1,2cm
Sho-to no nagasa: 1 shaku 7 sun 3 bu ( 52,4cm), sori: 1,2cm
Inscription auf Dai und Sho: Echizen ju Hoki no Kami Fujiwara Suketaka

Yamato no Kami Minamoto Hironobu

Jedes Mal, wenn ich mir dieses Katana anschaue, bin ich fasziniert und muß feststellen, die Bilder werden diesem Schwert überhaupt nicht gerecht.Man hat das Gefühl, als wenn sich dieses ungewöhnliche Stück geradezu den Photos entziehen will !
Auch ist das Utzuri auf den Bildern nicht zu finden. All`dies wird erst sichtbar durch eigenes in der Hand halten…. und man ist nicht nur von der Länge (ca. 75cm ) beeindruckt. 
Dieses schöne Katana wurde Anfang ~1700 geschmiedet und Hironobu wird bei Fujishiro als chu-jo-saku geführt.
Als besonders muß auch angesehen werden, daß nicht nur diese Klinge von Minamoto Hironobu ( Yamato ) ein Tokubetsu Kicho der NBTHK besitzt, sondern auch die sehr schöne Montierung ist mit einem Tokubetsu Kicho der NBTHK ausgezeichnet. Die in dem rauchigen Rot versteckten Drachen…., auch sie sind erst bei genauem Betrachten sichtlich ! Einfach ein schönes Stück für Kenner.

Nagasa: ca.75cm, ubu Nakago, 1 Mekigiana mit Inscrition:
Yamato no Kami Minamoto Hironobu

Sesha Zumi Muramasa Saku

Dieses schöne,große Tanto ist von dem Schmied Seshu Zumi Muramasa Saku. Muramasa, besonders die erste Generation, war als guter Schmied bekannt. Er lebte in Seshu in der Kyoho Era ( 1716 – 1736 ). Allerdings wurde diese Klinge von ihm, ungewöhnlicherweise, in einem „Commercial Center“ in Osaka geschmiedet, was Muramasa auf der Klinge vermerkte.
Normalerweise ist ein Tanto bis zu einem Shaku ( 30,3 cm ) lang. Dieses Maß wurde somit um 0,1 cm überschritten. Jedoch ist der gesamte Auftritt dieser Klinge der eines Tantos.
Dieses Tanto ist hirazukuri iorimune, ko- itame, mina- yakiba mit einer ubu Nakago, 1 mekugiana und Inscription mit einem Zertifikat der JTK ( Juho Token Kenkyukai )

Inscription: Seshu Zumi Muramasa Saku
und: Osaka nioto kore o tsukuru ( geschmiedet in Osaka )

Nagasa: 30,4 cm sori: 0,2 cm 1 mekugiana

Osafune Bishu Yasumitsu

Dieses schöne und schlichte Wakizashi ist Semai. Der Schmied lautet Bishu Osafune Yasumitsu, mit Datierung aus dem Jahre Eisho, 3.Jahr, im Monat August. Das bedeutet, dieses schöne Schwert ist aus dem August 1506. Es hat ein Zertifikat der Juho Token Kenkyukai. Die JTK vermerkt die lange Historie des Namens der Familie. Er geht zurück bis etwa 1390. Das Hamon zeigt ein klares suguha mit ashi, die Klinge shoitame.
Die Montierung ist schön schlicht, die Saya in rötlichem Holzton. 

Nagasa: 47,2cm, sori: 1,1cm, 2 mekugiana, suriage
Inscription: Bishu Osafune Yasumitsu, Eisho 3 nen 8 gatsu 

Chiyozuru

The text will come later, but this is a very fine blade from Nambukucho-Era with a Tokubetsu Hozon NBTHK and a Hozon NBTHK for the mounts.

Here the Kantei for the mounts:

kantei-sho (鑑定書)

kuro-ishimeji-nurisaya ryakudachi uchigatana-koshirae (黒石目地塗鞘略太刀打刀拵)

sô-kanagu (総金具):
shoku-mon (織文), tetsu-ji (鉄地), kin-nunome-zôgan (金布目象嵌)
menuki (目貫): tsuru no zu (鶴図), katachibori (容彫), kin-tokin (金鍍金)
tsuba (鐔): umebachi-mon no zu (梅鉢紋図), tetsu (鉄), mokkô-gata (木瓜形), migaki-ji (广地),*1 ko-sukashi (小透), kin-nunome-zôgan (金布目象嵌) – mei (銘): Joshô (如璋)

Migi wa tô-kyôkai ni oite shinsa no kekka, hozon-tôsôgu to kantei-shi kore o shô-suru.
(右は當協會に於て審査の結果保存刀装具と鑑定しこれを証する)

Heisei sannen ichigatsu sanjûnichi (平成三年一月三十日)

zaidan-hôjin (財團法人): Nihon Bijutsu Tôken Hozon Kyôkai (日本美術刀劍保存協會)

Gutachten

uchigatana-koshirae in der Form eines vereinfachten tachi*1 mit einer schwarzen ishimeji-Lackscheide

sämtliche Beschläge aus Eisen mit einem Webmuster in Gold-nunome-zôgan
menuki: Kranichmotiv, katachibori, vergoldet
tsuba: Motiv eines Pflaumenbaumes im Topf, Eisen, mokkô-gata, poliert, Gold-nunome-zôgan, 
mei: Joshô*3

Als Resultat des shinsa-Komitee unserer Gesellschaft bestätigen wir die Authentizität obigen Stückes und kennen ihm den Status hozon-tôsôgu zu.

30. Januar 1991

Gesellschaft der NBTHK

*1 Bei einem ryaku-dachi handelt es sich um eine ähnliche Montierungsform wie bei einem handachi, nur dass das Schwert hier wie ein tachi am Gürtel mit der Schneide nach unten hängend getragen wurde. Ein handachi wird wie ein uchigatana mit der Schneide nach oben durch den Gürtel gesteckt.
*2 Hier sollte vermutlich das Zeichen (磨) für „migaki“ (= poliert) stehen.
*3 Joshô war ein Schüler des berühmten Meisters Murakami Jochiku (村上如竹).

Hata Tooren

Dieses schöne Katana wurde von Bushu ju Ishido Hata Tooren geschmiedet. Hata Tooren war sein Priestername und er arbeitete auch unter dem bürgerlichen Namen Morihisa bevor er zum Mönch wurde. Er arbeitete etwa Mitte Edo um 1661 in Musashi Province.
Dieses Katana hat eine sehr schöne Montierung und das Katana ist ubu, also ungekürzt. Er wird bei Fujishiro als chu-jo-saku, also überdurchschnittlich guter Schmied geführt.

Inscription: Bushu ju Ishido Hata Tooren
Nagasa: 2shaku, 1sun, 1bu und ein weing.

Kawachi no Kami Kunisuke II.Dai

Kawachi no Kami Kunisuke II.dai

Auch dieses außergewöhnliche Katana hat ein Hozon der NBTHK und ist von Kawachi no Kami Kunisuke ( ni dai – 2. Generation ) geschmiedet. Wie schon sein Vater, war Kunisuke II bekannt für seine qualitativ hochwertigen Klingen, der die Tradition des Vaters fortführte. Diese Klinge hier sind ein wahres Kunstwerk und überrascht den Betrachter immer wieder aufs Neue mit aufregenden Details. Den Zustand des Schwertes kann man nur als perfekt bezeichnen, ist allerdings gekürzt. Aber ein Teil der Signatur ist erhalten geblieben. Und auch die besonders schöne Montierung steht dem in nichts nach. Ein außerordentlich attraktives Katana von etwa 1650.

Nagasa Katana. 2 shaku 1 sun 2 bu ( 65 cm ), Nakago ist gekürzt mit Inscription: Kawachi 

Yokoyama Kaga Suke Fujiwara Sukenaga & Kikomon ichi

Yokoyama Kaga Suke Fujiwara Sukenaga arbeitete zum Ende der Edo-Zeit ( um 1830/1850 ) und ist somit ein Shin-Shin-to Schmied. Er war der 2.Sohn von Bizen Sukehira und hatte einen hervorragenden Ruf. Er gilt als jo-saku Schmied, ist bei Hawley mit 60 Punkten bewertet und einer der besten seiner Zeit. In der Literatur und im Internet findet man viele Informationen über Sukenaga. Gelegentlich nannte er sich auch „56. Generation von Bizen Tomonari“. Seine Klingen sind sehr gefragt und bestechen durch ihre Eleganz. 
Die hier vorliegende Klinge ist etwa 69cm lang und hat ein schönes, tiefes Sori. Das Hamon beginnt am Hamachi mit Suguha, um dann in ein wunderschönes Choji midare überzugehen.
Die sehr authentische Montierung mit der rot eingefärbten Same könnte aus der selben Zeit wie das Katana stammen.
Insgesamt ein wirklich tolles Katana mit einem Tokubetsu Kicho der NBTHK Tokyo.

Nagasa: ca.69cm, ubu Nakago, ein Mekugi ana mit Inscription:
Yokoyama Kaga Fujiwara Sukenage & Kikomon ichi Bizen Osafune shi